Hochschulpiraten

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Hochschulpiraten Bremen
PIRATENsignet.png
Kerndaten
Gründungsdatum 28.02.2013
Dachverband Campuspirat*innen (in Gründung)
Wahl 2013
Ergebnis SR-Wahl 5,1%
SR-Sitze 1
Ergebnis AS-Wahl 3,7%
AS-Sitze 0
AStA-Beteiligung Ja (Finanzer, Referent für Hochschulpolitik, Referent für Transparenz und Öffentlichkeit )
Kontakt
E-Mail kontakt@hopis.de
Website www.hopis.de
Twitter @HopisBremen
Facebook Hochschulpiraten Uni Bremen

Moin moin! Willkommen auf der Seite der Hochschulpiraten – kurz Hopis – an der Uni Bremen! Vielleicht erstmal ein paar Worte über uns: Wir sind ein bunter Zusammenschluss von Studierenden, die sich politisch engagieren und in Form einer Hochschulgruppe miteinander vernetzt haben. Dabei sehen wir uns als Teil einer globalen Bewegung, die das Internet und andere moderne Technologie nutzen will, um den Menschen einen besseren Zugang zu Bildung und dem Wissen der Welt zu ermöglichen und neue Partizipationsmöglichkeiten zu schaffen. Wir sind dabei jedoch nicht dasselbe wie die Piratenpartei. Auch wenn viele von uns Mitglieder der Piratenpartei sind, sind wir formell und inhaltlich unabhängig. Wir sehen uns stattdessen eher als eine Art Plattform, die es Studierenden ermöglichen soll, sich für eine freie und sozialere Uni zu engagieren.

Über uns

Mehr als nur “irgendwas mit Internet”

Wir sind eine bunte Mischung von Studierenden aus verschiedenen Fachbereichen. Zwar proklamieren wir eine gewisse “Internetaffinität” für uns, dies sollte aber niemanden davon abhalten, bei uns mitzumachen, der/die kein Profi im Umgang mit dem Computer ist. Denn neben politischer Bildung sehen wir auch die Verbreitung von Wissen hinsichtlich des Umgangs mit moderner Technologie und deren sicheren Benutzung als unsere Aufgabe an. Dennoch bleiben wir, was unser politisches Interesse betrifft, nicht nur auf Fragen der Netzpolitik beschränkt. Vielmehr betrachten wir politische Entwicklungen aus einem Blickwinkel, der stark unter dem Einfluss der Digitalisierung unserer Gesellschaft steht. Aus dieser Perspektive wollen wir neue Lösungsansätze für gesellschaftliche Fragestellungen entwickeln und nach außen tragen.

Die Hochschulgruppe des digitalen Zeitalters

Wir haben viele Aktionsfelder, in denen wir als Hochschulgruppe aktiv werden möchten. So planen wir für das Jahr 2013 diverse Vortragsreihen und Workshops zu veranstalten, die sich mit verschiedenen gesellschaftlichen und netzpolitischen Themen auseinandersetzen. Mittelfristig wollen wir ein Dokumentenmanagementsystem auf unserem Server etablieren, auf das alle Studierenden freien Zugriff haben und über das sie leicht an Anträge, Formulare sowie Informationen kommen, um mit der Uni-Bürokratie besser klarzukommen. Denn wie hinlänglich bekannt ist, funktioniert die nur mittelmäßig.

Zudem möchten wir die anderen Hochschulgruppen, Stugen, Asten, etc. motivieren, sich in ihrer Arbeit von uns unterstützen zu lassen. Indem wir euch dabei helfen, sich ein wenig effizienter zu vernetzen und die vielen Vorteile der digitalen Technologien an die Uni zu bringen, kann die gesamte Studierendenschaft profitieren. Gleichzeitig wollen wir uns selbstverständlich auch mit klassischen hochschulpolitischen Fragen auseinandersetzen und die Interessen der Studierenden vertreten. Mithilfe der Möglichkeiten, die wir haben, wollen wir jedoch konkrete Veränderungen bewirken und daran möglichst viele Menschen teilhaben lassen.

Projekte

Liquid University

Wie in unserem Wahlprogramm zur Studierendenratswahl 2013 angekündigt, möchten wir die Demokratie an der Universität Bremen auf das nächste Level bringen. Unser Slogan hierfür lautet “Liquid University”. Darunter verstehen wir eine Universität, in der Studierende nach dem Liquid Democracy-Prinzip Möglichkeiten zur Gestaltung und Einflussnahme an ihrer Hochschule erhalten.

Liquid Democracy, das über eine entsprechende Software realisiert wird, bedeutet, dass sich Menschen entweder direkt in einen Entscheidungsfindungsprozess einbringen können, indem sie Initiativen erstellen oder darüber abstimmen oder ihre Stimme delegieren. Eine Person, auf die delegiert wird, erhält die Stimmen, die auf sie delegiert werden, zusätzlich zu ihren eigenen hinzu. Delegierende können aber trotzdem immer noch selbst abstimmen, wenn sie es wünschen. Die Delegation entfällt dann für diese Abstimmung. Das eigentlich “liquide”, also flüssige, bei diesem System ist aber die Möglichkeit, Delegationen jederzeit wieder zurückziehen zu können und auf Wunsch neu zu verteilen. Liquid Democracy stellt folglich eine weit flexiblere Möglichkeit der Partizipation dar als die jährliche oder vierjährliche Wahl von Vertreter*innen.

Eine Universität ist unserer Meinung nach der perfekte Ort, um das Liquid Democracy-Prinzip in der Praxis zu erproben. Deswegen möchten wir – unabhängig davon, ob wir in den SR oder AStA gewählt werden – ein breit angelegtes wissenschaftliches Projekt initiieren, das die Umsetzung von Liquid Democracy an der Universität begleitet. Auf unserer Seite werden wir euch die nächsten Monate über den Werdegang dieses Projektes auf dem Laufenden halten.

Wenn ihr uns dabei helfen wollt, dieses Projekt anzugehen, dann schreibt uns eine Mail oder kommt zu unseren Treffen. Wir freuen uns auf euch!