Gabi

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Gabi – grün-alternativ-bunte Initiative
(Liste 7 für Studierendenrat, Liste 2 für Akademischer Senat)
Wir sind Gabi – die grün-alternativ-bunte Initiative – und setzen
uns insbesondere für folgende Themen ein:
- Faire Studienfinanzierung und Bildungsgerechtigkeit
- Queerfeminismus und Antirassismus
- Inklusion und Awareness
- Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Klimaschutz
- Tierrechte und Stärkung veganer Angebote
- Unterstützung und Koordinierung von studentischem (politischem) Engagement
Faire Studienfinanzierung und Bildungsgerechtigkeit
Wir fordern, dass sämtliche Erhöhungen des Semesterbeitrags zurückgenommen werden und stattdessen das Land Bremen und der Bund die Mehrkosten beim Studierendenwerk und bei den Verkehrsbetrieben tragen. Darüber hinaus sollte der Verwaltungskostenbeitrag generell abgeschafft werden. Es kann nicht sein, dass Haushaltslöcher auf uns Studierende abgewälzt werden.
Die Demonstrationen, Vollversammlungen und weiteren Protestaktionen im vergangenen Jahr waren wichtig, um Raum für unsere aktuelle Lage und unsere
Forderungen zu schaffen und öffentlich stärker darauf aufmerksam zu machen. Wir müssen unbequem bleiben und den Druck weiter erhöhen, um den sozialen Kahlschlag zu verhindern, welcher uns – als Studierende – unmittelbar trifft, aber auch viele andere Menschen noch tiefer in finanzielle Notlagen treibt. Entsprechend bereiten wir aktuell weitere Proteste vor und möchten darin möglichst viele Menschen einbinden.
Parallel können und werden wir nicht akzeptieren, dass das Studium vieler unserer Kommiliton*innen akut gefährdet wird. Deshalb haben wir letztes Jahr den Solifonds ins Leben gerufen und konnten dadurch bereits einige Studierende bei der Zahlung des Semesterbeitrags unterstützen.
Die Entscheidung, ein Studium zu beginnen, und der erfolgreiche Abschluss dessen hängt leider immer noch stark von sozialer Herkunft ab. Um dem zu begegnen, muss das BAföG deutlich angehoben werden und für mehr Studierende zugänglich sein – als Vollzuschuss statt mit Darlehensanteil, elternunabhängig und ohne komplizierte Antragsverfahren. Die Höhe der Bedarfssätze sollte zudem endlich regelmäßig an unseren tatsächlichen finanziellen Bedarf angepasst werden.
Zudem werden wir uns weiter gegen Mieterhöhungen und für die Schaffung weiteren bezahlbaren Wohnraums einsetzen.
Queerfeminismus und Antirassismus
Wir leben leider in einer patriarchalen Gesellschaft, die durch strukturellen Rassismus geprägt ist, und so insbesondere FLINTA*- und BIPoC-Personen diskriminiert. Das können und werden wir nicht akzeptieren.
Wir kämpfen für eine diskriminierungssensible Uni, die strukturelle Benachteiligungen konsequent abbaut. Konkret setzen wir uns u.a. für geschlechtergerechte Toiletten, kostenfreie Menstruationsprodukte und mehr Awareness am Campus ein.
Wir sind solidarisch mit den Menschen in Palästina und fordern, dass Protest auf
unserem Campus ohne Repressionen stattfinden kann.
FLINTA*: Frauen, Lesben, Inter-, Nichtbinäre und Agender-Personen (Liste ist nicht abschließend)
BIPoC: Black, Indigenous and People of Color
Inklusion und Awareness
Auch bezogen auf den Abbau von Barrieren für Studierende mit chronischen Erkrankungen oder Beeinträchtigungen und die Vereinbarkeit von Studium und Care-Arbeit – insbesondere bei Studierenden mit Kindern – sehen wir noch deutlichen Verbesserungsbedarf am Campus. Hybride Lehre und Vorlesungsaufnahmen sehen wir dafür als wichtige Bausteine. Letztlich geht es aber darum, die Bedürfnisse der betroffenen Studierenden ernst zu nehmen und darauf individuell einzugehen.
Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Klimaschutz
Wir setzen uns für nachhaltige Mobilität am Campus ein. Dazu haben wir u.a. die Ausweitung des Semestertickets auf das gesamte Bundesgebiet und die Einführung der Leihrad-Freiminuten erreicht. Zudem wollen wir einen kostenlosen Lastenradverleih am Campus und an den Wohnheimen einrichten.
Darüberhinaus organisieren wir regelmäßig stattfindende Kleidertausche am Campus.
Tierrechte und Stärkung veganer Angebote
Wir fordern, dass Tierversuche an der Uni Bremen beendet werden. Zudem werden wir uns weiter dafür einsetzen, dass das vegane Angebot in den Mensen ausgeweitet wird und bezahlbar bleibt.
Unterstützung und Koordinierung von studentischem (politischem) Engagement
Wir setzen uns mit viel Aufwand für studentische Interessen und ein solidarisches Miteinander am Campus ein. Dabei haben wir stets ein offenes Ohr. Wir sind dankbar für solidarische Kritik und geben unser Wissen gerne weiter – politische Arbeit geht für uns notwendigerweise einher mit einem kollektiven Lernprozess.
Leider braucht es oft einen langen Atem, um an einer so großen Institution wie der Uni Veränderungen zu erwirken, aber wir lassen uns nicht entmutigen und bleiben dran.
Wenn du unsere politische Arbeit unterstützen möchtest, dann stimme gerne bei den Uni-Gremienwahlen am 08.-12.06. für uns ab. Für den Studierendenrat treten wir auf Listenplatz 7 und für den Akademischen Senat auf Listenplatz 2 an. In der Wahlwoche haben wir auch wieder einen Stand auf dem Boulevard. Also kommt gerne vorbei und ins Gespräch mit uns.