AStA für Alle (AfA)

AStA für alle ist die linke Bündnisliste an der Uni Bremen, die für echte Chancengleichheit, gute Studienbedingungen und einen lebenswerteren Campus einsteht. Seit über 35 Jahren kämpfen wir für eine bunte, offene, gerechte und solidarische Uni, an der Bildung kein Privileg, sondern ein Recht für alle ist. Die Uni soll ein Ort sein, an dem sich alle Studierenden wohlfühlen – unabhängig von sozialer Herkunft, finanziellen Möglichkeiten und anderen Barrieren. Das bedeutet: keine Studiengebühren, angemessenes BAföG und freien Zugang zu Bachelor und Master.
Auch wenn viele von uns bei den Jusos aktiv sind, sind wir offen für alle, die unsere hochschulpolitischen Ziele teilen. Für uns ist nicht entscheidend, ob und welches Parteibuch jemand hat. Was zählt ist das gemeinsame Ziel einer linken Hochschulpolitik, die für die Studierenden einsteht und die Uni zu einem Ort macht, an dem alle willkommen sind.
Doch ein solidarischer Campus entsteht nicht von allein. Es wird Zeit für Veränderungen im AStA! Der zukünftige AStA muss sich für die wirklichen Interessen der Studierenden einsetzen und sich somit für echte Chancengleichheit, gute Studienbedingungen und einen lebenswerten, vielfältigen Campus stark machen.
Mit diesem Ziel im Blick setzen wir für die Studierendenratswahl 2026 folgende Schwerpunkte:
Sorgenfreie Studienfinanzierung
Die Lebenshaltungskosten steigen immer weiter, der Semesterbeitrag wird immer höher und nicht alle Studierenden können sich auf finanzielle Unterstützung aus dem Elternhaus verlassen. Studieren muss wieder bezahlbar werden! Deshalb fordern wir unter anderem:
- Semesterbeitrag senken
- BAföG erhöhen und elternunabhängig machen
- Tarifvertrag für studentische Hilfskräfte, Unterstützung von TVStud
Ein moderner und lebenswerter Campus für alle
Der Campus muss mehr sein als nur ein Ort für Vorlesungen. Unabhängig von persönlichen Eigenschaften sollen sich auf dem Campus alle wohl und sicher fühlen können. Deshalb fordern wir unter anderem:
- Genderneutrale Sanitäreinrichtungen auf jeder Ebene in jedem Gebäude sowie kostenlose Menstruationsprodukte auf allen Toiletten#Mehr studentische Lernräume
- Barrierefreiheit in allen Gebäuden schaffen
- Arbeitsstelle gegen Diskriminierung und Gewalt ausbauen
- Mehr Steckdosen, Ausbau des WLAN-Netzes
- Längere Mensa- und Bibliotheksöffnungszeiten
Mehr bezahlbarer studentischer Wohnraum
Studentischer Wohnraum ist seit jeher knapp. Auch, wenn das Studierendenwerk dem seit Jahren mit Wohnheimen und günstigen Mieten entgegenwirkt, ist für uns klar, dass das noch nicht reicht. Deshalb fordern wir unter anderem:
- Mehr Studierendenwohnheime
- Wohnmöglichkeiten in der Nähe des neuen Forums am Domshof
- 400 €-WG-Garantie
Studierende mobil machen
Trotz der Einführung des Deutschlandsemestertickets und eines günstigen Bike-Sharing- Tarifs sind wir noch lange nicht am Ziel, was die Mobilität von uns Studierenden angeht! Deshalb fordern wir:
- Bessere ÖPNV-Anbindung am Abend und am Wochenende
- Expressbusse zum Hauptbahnhof und Forum am Domshof
- Erhalt des Campus-Bike-Angebots
Gute Studienbedingungen mit flexiblen Wegen zum Abschluss
Gute Studienbedingungen sind die Grundlage für ein erfolgreiches Studium. Studierende dürfen nicht gezwungen werden, ihr Leben strikt an ein unflexibles System anzupassen! Deshalb fordern wir unter anderem:
- Verpflichtender Pädagogiklehrgang für alle Lehrenden
- Konsequente Umsetzung des Verbots der Anwesenheitspflicht
- Streaming der Vorlesungen und Seminare
- Garantierter Masterstudienplatz
Unsere Uni nachhaltig gestalten
Nachhaltigkeit ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit und muss in der Hochschulpolitik eine wesentliche Rolle spielen. Zwar wurden immer wieder, auch unter unserer Mitwirkung, nachhaltige Projekte angestoßen, allerdings darf auch die strukturelle Nachhaltigkeit nicht vernachlässigt werden. Wir fordern deshalb unter anderem:
- Studentisches Lastenrad-Sharing
- Neu- und Umbauten klimagerecht gestalten
- Nachhaltigkeitsprofil der Uni stärken
Mitbestimmung der Studierenden stärken
Die Mitbestimmung der Studierenden bei Entscheidungen, die ihren Studienalltag unmittelbar betreffen, muss dringend verbessert werden. Dazu gehören einerseits stärkere Mitbestimmungsmöglichkeiten, diese müssen allerdings auch von den Studierenden genutzt werden. Daher fordern wir unter anderem:
- Transparenz des AStA erhöhen
- Wahlbeteiligung steigern
- Viertel-Parität im AS, statt professoraler Mehrheiten
Unser vollständiges Programm und weitere Infos zur Arbeit von AfA findest du auf unserer Website (asta-fuer-alle.de).
Ansonsten findest du uns auch auf Insta (@astafueralle).