AStA für Alle (AfA)

Aus Studierendenrat
Zur Navigation springen Zur Suche springen
AStA für Alle (AfA)

AStA für Alle (AfA) ist die linke Bündnisliste an der Uni Bremen, die für echte Chancengleichheit, gute Studienbedingungen und einen lebenswerteren Campus kämpft. AfA wurde vor mittlerweile 35 Jahren mit dem Ziel gegründet, den AStA zu einem Aktivposten für den Anspruch „Bildung für Alle“ und Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung zu machen. Wir wollen, dass alle – ob aus reichem oder armem Elternhaus – den gleichen Zugang zu Bildung haben. Das bedeutet: keine Studiengebühren, angemessenes BAföG und freien Zugang zu Bachelor und Master. Wir wollen ein solidarisches Miteinander auf einem Campus, auf dem man sich gern aufhält.

Während zwar viele von uns auch bei den Jusos aktiv sind, sind wir offen für alle, die unsere hochschulpolitischen Ziele teilen. Für uns ist nicht entscheidend, ob und welches Parteibuch jemand hat. Was zählt ist das Ziel einer linken Hochschulpolitik, die alle Studierenden in den Blick nimmt, unabhängig von sozialer Herkunft, finanziellen Möglichkeiten oder anderen Barrieren.

Nach über zehn Jahren Stillstand und Intransparenz im AStA wird es Zeit für Veränderungen! Der AStA aus Kralle, Gabi, Linke.SDS, Tierrechtsliste und Mensaliste (ehemals Zukunft Heute) kümmert sich stärker um gesellschaftspolitische Debatten und außeruniversitäre Projekte, als um die Interessen der Studierenden. Wir leisten uns einen der teuersten ASten Deutschlands. Gleichzeitig ist nicht zu erkennen, dass unser AStA seine hohen Vergütungen durch gute und transparente Arbeit auch rechtfertigt.

Vor diesem Hintergrund setzen wir für die Studierendenratswahl 2025 folgende Schwerpunkte:

Studierende mobil machen

Auch wenn in den letzten Jahren durch das Deutschland-Semesterticket und einen günstigen Bike-Sharing-Tarif bereits einzelne Verbesserungen erreicht wurden, sind wir noch lange nicht am Ziel! Wir fordern unter anderem:

  1. Modernisierung und Ausbau der Fahrradselbsthilfewerkstatt
  2. Bessere ÖPNV-Anbindung am Abend und am Wochenende
  3. Expressbusse zum Hauptbahnhof und zum Forum am Domshof

Sorgenfreie Studienfinanzierung

Die Lebenshaltungskosten steigen weiter und nicht alle Studierenden können auf ausreichende finanzielle Unterstützung aus dem Elternhaus zählen. Um das Studium bezahlbar zu machen, fordern wir unter anderem:

  1. Semesterbeitrag senken
  2. BAföG-Erhöhung und Inflationsausgleich
  3. Voranbringen von TVStud, einem Tarifvertrag für studentische Hilfskräfte

Mehr bezahlbarer studentischer Wohnraum

Bezahlbarer studentischer Wohnraum ist seit jeher knapp. Das Studierendenwerk wirkt dem seit Jahren mit eigenen Wohnheimen und günstigen Mieten entgegen. Doch bezahlbaren und Uni-naher Wohnraum ist und bleibt weiterhin knapp. Deshalb fordern wir unter anderem:

  1. Mehr Studierendenwohnheime
  2. Wohnmöglichkeiten in der Nähe des neuen Forums am Domshof
  3. 400 €-WG-Garantie

Ein moderner und lebenswerter Campus für alle

Der Campus sollte mehr sein als nur ein Ort für Vorlesungen. Der Campus muss in allen Bereichen gut ausgestattet sein, damit sich alle Studierende wohlfühlen können. Dazu gehören nicht nur Gebäude, sondern auch organisatorische Maßnahmen. Wir fordern unter anderem:

  1. Campus-Karte zur Bündelung von Semesterticket, Studi-Ausweis, Bib-Ausweis und Mensa-Card
  2. Mehr studentische Lernräume
  3. Mehr Steckdosen
  4. Genderneutrale Sanitäreinrichtungen
  5. Verwaltungsstrukturen digitalisieren

Gute Studienbedingungen mit flexiblen Wegen zum Abschluss

Gute Studienbedingungen sind die Grundlage für ein erfolgreiches Studium. Studierende dürfen nicht gezwungen werden, ihr Leben strikt an ein unflexibles System anzupassen! Deshalb fordern wir unter anderem:

  1. Verpflichtender Pädagogiklehrgang für alle Lehrenden
  2. Konsequente Umsetzung des Verbots der Anwesenheitspflicht
  3. Streaming der Vorlesungen und Seminare

Unsere Uni nachhaltig gestalten

Nachhaltigkeit ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit und muss in der Hochschulpolitik eine wesentliche Rolle spielen. Zwar wurden immer wieder, auch unter unserer Mitwirkung, nachhaltige Projekte angestoßen, allerdings darf auch die strukturelle Nachhaltigkeit nicht vernachlässigt werden. Wir fordern deshalb unter anderem:

  1. Studentisches Lastenrad-Sharing
  2. Neu- und Umbauten klimagerecht gestalten
  3. Nachhaltigkeitsprofil der Uni stärken

Mitbestimmung der Studierenden stärken

Die Mitbestimmung der Studierenden bei Entscheidungen, die ihren Studienalltag unmittelbar betreffen, muss dringend verbessert werden. Dazu gehören einerseits stärkere Mitbestimmungsmöglichkeiten, diese müssen allerdings auch von den Studierenden genutzt werden. Daher fordern wir unter anderem:

  1. Transparenz des AStA erhöhen
  2. Wahlbeteiligung steigern
  3. Viertel-Parität im AS, statt professoraler Mehrheiten


Unser vollständiges Programm und weitere Infos zur Arbeit von AfA findest du auf unserer Website (asta-fuer-alle.de).

Ansonsten findest du uns auch auf Insta (@astafueralle).